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Ein Pionier des Yoga im Westen


Paramahansa Yogananda im Philharmonic Auditorium, Los Angeles, 1925Von 1924 – 1935 unternahm Yogananda ausgedehnte Vortragsreisen und sprach in den größten, bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorien Amerikas – von der Carnegie Hall in New York bis zur Philharmonie in Los Angeles. Die Los Angeles Times berichtete: »Vor dem Philharmonischen Auditorium fand ein außergewöhnliches Schauspiel statt: Eine Stunde vor Beginn der angekündigten Veranstaltung mussten Tausende abgewiesen werden, weil der 3000 Personen fassende Saal bereits bis auf den letzten Platz besetzt war.«

Paramahansa Yogananda und Luther Burbank, 1924 Yogananda betonte die allen großen Religionen der Welt zugrunde liegende Einheit und lehrte universell anwendbare Methoden, die zur unmittelbaren persönlichen Erfahrung Gottes führen. Ernsthaften Schülern seiner Lehren vermittelte er die Seelen erweckenden Techniken des Kriya-Yoga, und während seiner dreißigjährigen Tätigkeit im Westen weihte er mehr als hunderttausend Frauen und Männer in diese Techniken ein. 

Paramahansa Yogananda und der Präsident von Mexiko, Dr. Emilio Portes Gil, 1929Zu seinen Schülern gehörten viele bedeutende Persönlichkeiten aus den Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst, wie zum Beispiel der Pflanzenzüchter; Luther Burbank, die Opernsängerin Amelita Galli-Curci, George Eastman (der Erfinder der Kodak-Kamera), der Dichter Edwin Markham und der Dirigent Leopold Stokowski. 1927 wurde Yogananda offiziell von Präsident Coolidge im Weißen Haus empfangen, dessen Interesse durch Zeitungsberichte über Yoganandas Aktivitäten geweckt worden war. 

1929 legte Yogananda während einer zweimonatigen Reise nach Mexiko den Grundstein für die zukünftige Entwicklung seines Werkes in Lateinamerika. Er wurde willkommen geheißen vom mexikanischen Präsident, Dr. Emilio Portes Gil, der zu einem lebenslangen Verehrer von Yogananda und dessen Lehren wurde.

 Bis Mitte der Dreißigerjahre hatte Paramahansaji bereits etliche seiner ersten Jünger kennengelernt, die ihm künftig dabei helfen sollten, das Werk der Self-Realization Fellowship aufzubauen und seine Kriya-Yoga-Mission nach seinem Lebensende fortzusetzen darunter waren zwei Schüler, die er als spirituelle Nachfolger und als Präsidenten der Self-Realization Fellowship benannte: Rajarsi Janakananda (James J. Lynn), der den Guru im Jahr 1932 in Kansas City kennengelernt hatte, und Sri Daya Mata, die im Jahr zuvor in Salt Lake City seine Schülerin geworden war.

Weitere Jünger, die in den Zwanziger- und Dreißigerjahren seine Vorträge besuchten und daraufhin ihr Leben dem Werk der SRF widmeten, waren: Dr. Lewis und seine Frau M.W. Lewis, denen er 1920 in Boston begegnete; weiterhin Gyanamata (Seattle, 1924), Tara Mata (San Francisco, 1924), Durga Mata (Detroit, 1929), Ananda Mata (Salt Lake City, 1931), Sraddha Mata (Tacoma, 1933) und Sailasuta Mata (Santa Barbara, 1933).

Paramahansa Yogananda und Sri Daya Mata in Encinitas, 1932So wurde die Self-Realization Fellowship all die Jahre nach Paramahansa Yoganandas Ableben – und wird es auch heute noch – von Jüngern geleitet, die seine persönliche spirituelle Schulung erhalten hatten.

Yoganandas Vorträge und Kurse wurden in den ersten Jahren seines geistigen Wirkens nur gelegentlich aufgezeichnet. Doch nachdem Sri Daya Mata (die spätere Präsidentin seiner weltweiten Organisation) 1931 in den Ashram eingetreten war, übernahm sie die heilige Aufgabe, Hunderte von Vorträgen, Kursen und spontanen Ansprachen genau aufzuzeichnen, sodass Yoganandas Weisheit und Inspiration in ihrer ursprünglichen Kraft und Reinheit bewahrt bleiben und von der Self-Realization Fellowship für künftige Generationen veröffentlicht werden konnten.

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