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Eine jahrhundertealte Tradition

Seit jeher sehnt sich der menschliche Geist zutiefst nach vollkommener Liebe, nach Verständnis, Freude und Vollkommenheit – nach der Wahrheit selbst. In allen großen Weltreligionen hat es Menschen gegeben, die auf ein Familienleben und auf weltliche Verpflichtungen verzichtet haben, um sich einzig und allein und aus ganzem Herzen der Suche nach Gott zu widmen. Paramahansa Yogananda im Mt. Washington Ashram

Dieser jahrhundertealten Tradition folgend, legen Mönche und Nonnen des Ordens der Self-Realization Fellowship das vierfache Gelübde der Entsagung ab: Einfachheit, Keuschheit, Gehorsam und Treue. Diese Gelübde bilden sowohl in den religiösen Orden des Ostens als auch des Westens die eigentliche Grundlage für das Leben als Nonne oder Mönch.

Indiens altehrwürdiger Swami-Orden

Paramahansa Yogananda und sein Guru, Swami Sri Yukteswar, gehören dem altehrwürdigen monastischen Swami-Orden Indiens an, der Jahrhunderte zuvor von Adi Shankaracharya wiedererweckt wurde und in dieser Form bis zum heutigen Tag von einer Reihe würdiger Nachfolger ununterbrochen weitergeführt wird. Alle Mönche des Swami-Ordens können ihre geistige Abstammung bis zum ersten Shankaracharya zurückverfolgen. Sie legen das Gelübde der Armut (keine Anhänglichkeit an Besitz), der Keuschheit und des Gehorsams gegenüber ihrem geistigen Oberhaupt ab. Die katholischen Orden sind dem älteren Swami-Orden in vielerlei Hinsicht ähnlich. Es gibt zehn Linien des Swami-Ordens, zu denen auch der Giri(»Berg«)-Zweig zählt, dem Swami Sri Yukteswar und Paramahansa Yogananda angehören.

Mönche des Ordens meditieren in der KapelleMit Ablegen des endgültigen Gelübdes der Entsagung gehören auch Mönche und Nonnen des Ordens der Self-Realization Fellowship dem Swami-Orden an. Paramahansa Yogananda gründete den SRF-Orden in den frühen 30er-Jahren, als Sri Daya Mata und andere hingebungsvolle Jüngerinnen und Jünger zu ihm kamen und den Wunsch äußerten, dem weltlichen Leben zu entsagen, um ihr Leben nur noch Gott zu widmen. Nach Paramahansajis Heimgang im Jahre 1952 wurden der Erhalt und der Ausbau des ständig wachsenden Ordens zu einer der größten Aufgaben von Daya Mata.

Als geistiges Oberhaupt dieser Organisation beaufsichtigte sie persönlich die Weiterentwicklung des Ordens der Self-Realization Fellowship. Heute besteht er aus Mönchen und Nonnen, die in den Vereinigten Staaten, in Europa und in Indien leben. Sie alle fühlen sich dazu berufen, ihr Leben ganz der Suche nach Gott und dem Dienst an der Menschheit zu widmen – durch das Werk der Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society of India.

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