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    Organisatorische Leitung

    Paramahansa Yogananda

    Von der Gründung der Self-Realization Fellowship im Jahre 1920 bis kurz vor Paramahansa Yoganandas Mahasamadhi 1952 wurden alle Tätigkeiten und organisatorischen Angelegenheiten von Yogananda selbst geleitet. Danach erging die Leitung seines Werkes an Rajarsi Janakananda, einem eng vertrauten Jünger Paramahansajis, den er selbst zum Präsidenten der SRF ernannt hatte und der dieses Amt von 1952 bis zu seinem Heimgang drei Jahre später innehatte.

    Sri Daya Mata, die mehr als zwanzig Jahre von Yogananda persönlich geschult worden war, übernahm im Jahre 1955, nach Rajarsi Janakananda, das Amt als Präsidentin und geistiges Oberhaupt der Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society of India. Sie diente in dieser Position bis zu ihrem Heimgang im Jahre 2010.

    Sri Mrinalini Mata war die Nachfolgerin Sri Daya Matas als Präsidentin und geistiges Oberhaupt der Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society of India. Auch sie wurde von Yogananda persönlich auserwählt und geschult, damit sie nach seinem Heimgang bei der Entwicklung des Werkes mitwirken konnte. In den sieben Jahrzehnten als Ordensjüngerin der SRF hatte sie viele wichtige Führungsrollen inne. Sri Mrinalini Mata war von 2011 bis zu ihrem Heimgang im August 2017 Präsidentin und geistiges Oberhaupt der SRF/YSS.

    Bruder Chidananda - seit 40 Jahren Mönch der Self-Realization Fellowship - ist derzeit Präsident und geistiges Oberhaupt der SRF/YSS. Bereits kurz nach Beginn seines Lebens im Orden arbeitete er eng mit Sri Mrinalini Mata zusammen und half ihr bei der Bearbeitung und Herausgabe der Werke Paramahansa Yoganandas und anderer SRF-Publikationen. 2009 ernannte Sri Daya Mata ihn zum Mitglied der Direktorien der SRF und YSS. Ferner war er viele Jahre Mitglied im Verwaltungsausschuss, der die zahlreichen Aktivitäten und Projekte der SRF unter der Leitung des Präsidenten koordiniert.

    Als Präsident wird Bruder Chidananda von einem Direktorium unterstützt, dem auch andere Ordensmitglieder angehören, die von direkten Jüngern Paramahansa Yoganandas geschult wurden.

    Brother ChidanandaZahlreiche direkte Jüngerinnen und Jünger, die das Privileg hatten, Yogananda persönlich gekannt zu haben, lebten in den Jahrzehnten nach seinem Heimgang in den verschiedenen SRF-Ashrams. Sie dienten getreulich seiner Organisation und unterstützten das jeweilige Oberhaupt, das er mit der Leitung seines Werkes betraut hatte. Lesen Sie hierzu persönliche Beiträge und Erinnerungen.

    Alle Mitglieder des Direktoriums gehören unserem geistlichen Orden an und haben das lebenslange Gelübde der Entsagung abgelegt. Sie und alle anderen Nonnen und Mönche dienen dem Werk, ohne dafür bezahlt zu werden, und weihen ihr Leben ganz der Mission, die von Paramahansa Yogananda begonnen wurde.

    Unter der Leitung des Präsidenten und des Direktoriums dienen die Nonnen und Mönche des SRF-Ordens auf vielfältige Weise in den Ashram-Zentren der Organisation. Sie bereisen Städte auf der ganzen Welt, um dort Vorträge und Seminare zu halten oder »Tage der inneren Einkehr« zu leiten. Außerdem bieten sie allen, die die Lehre der Self-Realization Fellowship studieren, geistige Führung und Beratung an – per Telefon, per Brief und in persönlichen Gesprächen.

    Auch viele engagierte SRF-Laienmitglieder leisten unverzichtbare Beiträge für das weltweite Werk Paramahansa Yoganandas: Sie unterstützen die Ordensmitglieder im Internationalen Mutterzentrum und den anderen SRF-Ashram-Zentren und übernehmen zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben in den Tempeln und Meditationszentren auf der ganzen Welt.

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