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Indischer Premierminister trifft YSS-Mönche

Übermittlung einer Botschaft von Sri Mrinalini Mata

  Prime Minister of India Meets With YSS Monks
 

Von links nach rechts: Swami Smaranananda, der indische Premierminister Sri Narendra Modi, Swami Nityananda, Swami Ishwarananda und Sri Bhupender Yadav, ein Regierungsmitglied.

Am 4. März 2016 traf sich der indische Premierminister Sri Narendra Modi mit dem Generalsekretär der Yogoda Satsanga Society of India (unter diesem Namen ist Paramahansa Yoganandas Werk in Indien bekannt).

Die Zusammenkunft fand im Büro des Premierministers, im Parlamentsgebäude in Neu Delhi, statt. An dem Treffen nahmen außer Swami Smaranananda, dem Generalsekretär der YSS, noch zwei weitere Mönche teil, die schon viele Jahre dem YSS-Orden angehören: Swami Nityananda und Swami Ishwarananda; letzterer ist ebenfalls Mitglied des YSS-Vorstandes.

Die Mönche informierten Premierminister Modi über das bevorstehende 100-jährige Jubiläum des Werkes, das Paramahansa Yogananda 1917 in Indien gegründet hat, und wiesen auf die Pionierarbeit Yoganandas hin, durch die sich sowohl innerhalb als auch außerhalb Indiens ein tieferes Verständnis für den Yoga entwickeln konnte. Dann übergaben die Mönche dem Premierminister einen Brief der Präsidentin der SRF/YSS, Sri Mrinalini Mata, in welchem sie dem Premierminister ihre Anerkennung für seine Initiative aussprach, einen Internationalen Tag des Yoga einzuführen, der nun jedes Jahr am 21. Juni begangen wird.

Premierminister Modi hatte den Vereinten Nationen im September 2014 die Gründung eines Internationalen Tages des Yoga mit folgenden Worten vorgeschlagen: »Der Yoga ist ein unschätzbares Geschenk der altehrwürdigen Tradition Indiens an die Welt. Yoga symbolisiert die Einheit von Geist und Körper, Denken und Handeln, Selbstbeherrschung und Erfüllung, die Harmonie zwischen Mensch und Natur und ist daher ein ganzheitlicher Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden.« Die Vereinten Nationen nahmen seinen Vorschlag an und erließen eine entsprechende Resolution, der 175 Staaten zustimmten – die höchste Anzahl von Befürwortern in der Geschichte dieser Organisation.

In ihrem Brief an den Premierminister schrieb Sri Mrinalini Mata:

»Sie praktizieren den Yoga mit Begeisterung und sind ein eifriger Anhänger der indischen Spiritualität – deshalb sind Sie vielleicht auch schon vertraut mit dem Leben und den Lehren von Sri Sri Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers Autobiographie eines Yogi. Obwohl er einen großen Teil seines Lebens im Westen verbrachte, um dort die altehrwürdige Wissenschaft der Yoga-Meditation zu verbreiten, die zu einem unmittelbaren persönlichen Erleben Gottes führt, hegte Paramhansaji doch in seinem Herzen stets eine tiefe Liebe für Indien; und als er seinen physischen Körper verließ, geschah dies, während er Worte aus seinem Gedicht Mein Indien sprach. Eines seiner Ziele war es, die Einheit zwischen Ost und West zu fördern, und im Laufe der Jahre haben Sucher vieler Religionen und Nationalitäten den Weg zu seiner allumfassenden Botschaft gefunden. Diese Botschaft des Yoga, so sagte er voraus, würde eines Tages die ganze Erde umspannen und dazu beitragen, den Weltfrieden überall zu verbreiten – einen Frieden, der sich aus dem unmittelbaren Gotterleben der Menschheit entwickeln wird. Deshalb habe ich mich sehr über Ihre Initiative gefreut, einen Internationalen Tag des Yoga einzurichten, ein Vorschlag, der dann in kürzester Zeit als UNO-Resolution von einer Rekordmehrheit der Mitgliedsstaaten angenommen wurde. Es war wirklich inspirierend zu sehen, wie sich Menschen in der ganzen Welt am 21. Juni 2015, dem ersten Internationalen Tag des Yoga, in großen Gruppen zu Yoga-Übungen versammelten. Ich bin davon überzeugt, dass mit der Zeit immer mehr Personen an diesem wichtigen jährlichen Ereignis teilnehmen und dadurch helfen werden, das Bewusstsein der gesamten Kultur allmählich auf eine höhere Ebene zu heben ...

Im Namen der Yogoda Satsanga Society/Self-Realization Fellowship sende ich Ihnen von ganzem Herzen meine besten Wünsche und bete, dass Gott Sie bei Ihrem Einsatz für das Wohlergehen und die Weiterentwicklung Indiens segnen möge.«

Als Gastgeschenke überreichten die YSS-Mönche dem Premierminister Paramahansa Yoganandas Autobiographie eines Yogi in Sanskrit und Gujarati (Gujarat ist die Heimat des Premierministers); eine Ausgabe von Yoganandas Übersetzung und Deutung der Bhagavad Gita, God Talks With Arjuna (Gott spricht mit Arjuna); ein gerahmtes Bild von Bhagavan Krishna in der Meditationshaltung sowie eine Geldspende für den Nationalen Hilfsfond des Premierministers.

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