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Eine Osterbotschaft von Sri Mrinalini Mata – 2017

Eine Osterbotschaft von Sri Mrinalini Mata – 2017

Jesus Christ

»O Geist, befiehl meiner Seele, aus dem Grab der Engherzigkeit in Deine Unermesslichkeit aufzusteigen. Erhebe ihr Bewusstsein, das in der Materie gefangen liegt, in Deine allgegenwärtige Freiheit.«

Paramahansa Yogananda  

In dieser heiligen Osterzeit versenkt Ihr Euch in das göttliche Leben Christi und seine glorreiche Auferstehung. Möge diese Inspiration Euch aufs Neue das grenzenlose Potenzial Eurer eigenen Seele in Erinnerung rufen und Euch motivieren, die herrliche Freiheit, die er erlangt hatte, mit größerem Eifer zu suchen. Auch Ihr habt die Fähigkeit, Euer Ziel zu erreichen – zweifelt nie daran, denn Gott hat uns mit genügend Geistes- und Willenskraft ausgestattet, damit wir uns über die Identifizierung mit dem Körper und mit den Neigungen der menschlichen Natur erheben können. Darüber hinaus hat Er uns Vorbilder gegeben wie den Herrn Jesus, die uns zeigen, dass wir uns nicht von der Dualität der Welt beherrschen lassen müssen – auch wenn wir in ihr leben.

Wir selbst gestalten unsere innere Umgebung, indem wir entweder in den allumfassenden Freiräumen des Gottesbewusstseins leben oder in den kleinen, beengten Bereichen des Egobewusstseins –, und es ist diese innere Umgebung, die mehr als jede äußere Lebensbedingung bestimmt, welches Maß an Frieden, Glück und seelischer Erfüllung wir erlangen. Die befreiende Osterbotschaft verheißt uns, dass wir Wesen des unsterblichen Lichtes und der Freude sind und nicht für immer im Kokon des Egobewusstseins eingeschlossen bleiben können. Das Christusbewusstsein in uns ruft uns unentwegt dazu auf, unsere eigene Auferstehung zu verwirklichen – durch unser geistiges Streben, durch die universellen Wahrheiten, die uns von all denen vorgelebt werden, die mit Gott vereint sind, und ganz besonders durch unsere eigenen Erfahrungen auf dem »Prüfgelände« des täglichen Lebens.

Gurudeva beschrieb die Auferstehung als »die Kunst, herauszutreten aus dem, was ihr seid und einzugehen in das, was ihr künftig sein werdet.« Und er sagte uns: »Jedes Mal, wenn ihr eine Schwäche überwindet und froh seid, weil ihr Gutes getan habt, ist Christus erneut auferstanden. Ihr könnt das Christusbewusstsein jetzt, in diesem Augenblick, in euch hervorbringen. …« Diese göttliche Freiheit gewinnt man durch viele kleine Siege. Christi Mahnung, Gott von ganzem Herzen, ganzem Gemüt, ganzer Seele und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten wie sich selbst, weist uns den Weg. Wenn wir uns in Gott versenken und eine liebevolle, innige Beziehung zu Ihm entwickeln – wie Jesus sie hatte –, dann verbindet uns das mit der unendlichen Quelle unseres Wesens. Und auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen sollen uns helfen, unser Bewusstsein über unsere eigenen Nöte und Bedürfnisse hinaus zu erweitern. Unsere eigene göttliche Natur kann sich entfalten, wenn wir selbst Liebe, Verständnis und Vergebung verbreiten, anstatt es von anderen zu verlangen. Der Weg der Welt führt zu Repressalien und endlosen Zyklen der Vergeltung; der Weg der Christusliebe ist der Weg, der unserem Herzen und dem anderer Menschen Heilung bringt.

Je mehr und je tiefer wir meditieren und nach den Grundsätzen Christi leben, umso mehr werden wir bemerken, wie die Fesseln der Maya und des Ego in der herrlichen, allerfüllenden Wirklichkeit der Gegenwart Gottes von uns abfallen. Wenn wir aus eigener Kraft in diesem Bewusstsein auferstehen und wenn die göttliche Liebe, die Jesus zum Ausdruck brachte, immer mehr unser Leben durchdringt, trägt jeder von uns seinen Teil dazu bei, den Einfluss von Gottes Licht in dieser Welt wiederauferstehen zu lassen.


Euch und Euren Lieben wünsche ich ein gesegnetes und frohes Osterfest.

Mrinalini Mata's Signature

Sri Mrinalini Mata

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