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2011 Eine Osterbotschaft von Sri Mrinalini Mata

Easter Art 2011
Ostern 2011 

»So, wie Christus auferstanden ist, so will auch ich in der Freiheit des Geistes auferstehen,
indem ich richtig lebe, meinen Mitmenschen Güte und Mitgefühl
entgegenbringe und alle so liebe, wie ich Gott und mich selbst liebe.«
 

                                                                                    Paramahansa Yogananda

Voller Freude feiern wir in dieser heiligen Jahreszeit die Auferstehung Christi. Diese Freude öffnet unser Herz, und wir fühlen erneut den Segen, den unzählige Menschen im Laufe der Jahrhunderte durch den glorreichen Sieg Jesu empfangen durften. Unsere Seele ist tief berührt von diesem Triumph über alle menschlichen Begrenzungen, weil er das im Innern schlummernde Wissen um unser eigenes Wesen weckt, das auch unendlich und unsterblich ist. Jeder Mensch trägt in sich das glorreiche, unvergängliche Ebenbild Gottes. Durch das Leben solch großer Meister wie es der Herr Jesus war, in dem Gottes Allmacht und Herrlichkeit sich vollkommen offenbarten, ruft Gott jeden Einzelnen von uns dazu auf, sich über alles zu erheben, was den Ausdruck Seiner uns innewohnenden grenzenlosen Kraft und Seines grenzenlosen Segens behindert – sich zu erheben über die Bindung an das Ego und die Materie, um die unbegrenzten göttlichen Eigenschaften und die Seligkeit des Geistes zu erlangen.

Wenn wir über die letzten Tage Jesu nachdenken, sind wir zutiefst beglückt über die Liebe, die alles menschliche Verstehen übersteigt und die er selbst denen entgegenbrachte, die ihn auf so grausame Weise misshandelten. Jesus war eins mit der Christusliebe, die das ganze Universum zusammenhält, und besaß deshalb eine so starke innere Kraft, dass selbst das ganze römische Regime keine feindseligen Gefühle in seinem Herzen hervorrufen konnte. Wir mögen nicht in einem solchen Grade geprüft werden – aber auch von uns, als Gottes Kindern, wird erwartet, dass wir uns auf den Himmlischen Vater einstellen, dessen Liebe jede Seele umfängt und alle verwandelt: die, welche diese Liebe geben und die, welche sie empfangen. Täglich bieten sich uns Gelegenheiten, die uns herausfordern, unser Bewusstsein auferstehen zu lassen aus Gefühlen der Verbitterung, und die uns anregen, freundlich auf Unfreundlichkeit zu reagieren und frei zu bleiben von Zorn, selbst wenn wir für unsere Grundsätze eintreten müssen. Gurudeva Paramahansa Yogananda sagte: »Wenn man sich fest entschlossen weigert, auf einen Schlag mit einem Gegenschlag zu reagieren, damit sich die Feindseligkeit nicht im Innern einnisten kann, dann entwickelt sich im Herzen eine überaus tiefe Liebe. Diese Liebe und ihre Gefährtin, die Vergebung, sind das erste Anzeichen dafür, dass die Knospen göttlicher Seligkeit aufbrechen.«

Die Christusliebe, die allein jedes verletzte Gefühl heilen und Harmonie zwischen uns und anderen schaffen kann, erwächst aus dem Innern, wenn wir uns täglich Zeit nehmen, in den Tempel der Seelenstille einzutreten. Dort verlieren die Widersprüchlichkeiten dieser Welt und die Emotionen, die sie hervorrufen, ihren Einfluss. Ist unser Herz dann weit genug, um Gottes Frieden und seine grenzenlose Liebe zu empfangen, wird es von Feindseligkeit und Eigensucht befreit und erfüllt von Mitgefühl für alle. Möge dieses Bewusstsein, in dem Jesus und andere erleuchtete Meister gelebt haben, an Ostern auch in Euch auferstehen, damit Ihr aufs Neue Eure Gedanken und Handlungen auf Gott einstellt – in dieser heiligen Jahreszeit und immerdar.

Ich wünsche Euch und Euren Lieben ein gesegnetes Osterfest.

Mrinalini Mata's Signature
 

Sri Mrinalini Mata 

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A Meditation on Resurrection [English]  

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